MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN

DRAMATISCHER TEXT

VON ERIC-EMMANUEL SCHMITT

 

Der 13-jährige Momo wächst in Paris bei seinem alleinerziehenden Vater, einem arbeitslosen Anwalt, auf. Dieser kümmert sich recht wenig um Momo, der für seinen depressiven Vater den ganzen Haushalt schmeißen muss. Der Junge erledigt seine Einkäufe regelmäßig im Kolonialwarenladen in der Rue Bleue. Dort sitzt der „alte Araber“, Monsieur Ibrahim, Tag für Tag, immer gut gelaunt und unverrückbar in seinem Laden. Stets knapp bei Kasse, stiehlt Momo Konserven aus dem Laden. Obwohl dies Monsieur Ibrahim nicht verborgen bleibt, entwickelt sich zwischen den beiden eine besondere Freundschaft.

Gar nicht schlecht, einen erwachsenen Freund zu haben, wenn die Dinge im Leben mal nicht so laufen, wie man sich das vorstellt. Und Monsieur Ibrahim scheint zu jeder Lebenslage etwas Passendes in seinem Koran zu finden.

Die geheimnisvolle Macht des Lächelns, die Mädchen in der Rue de Paradis und eine außergewöhnliche Autofahrt ohne Führerschein verändern Momos Leben. Aber nie sind die Dinge bloß so, wie sie scheinen: Monsieur Ibrahim ist kein Araber, genauso wenig wie die Rue Bleue blau ist …

 

Eine religionsübergreifende Parabel über Toleranz, Weisheit und Herzensgüte.

 

Die Produktion wird sowohl in deutscher wie in französischer Sprache angeboten.

PREMIERE

Frühjahr 2019

STUDIO

20:00 Uhr

Inszenierung

François Camus

Dramaturgie

Philipp Matthias Müller