ZORBAS

BALLETT VON MIKIS THEODORAKIS

 

Wer kennt ihn nicht? Anthony Quinn in der Rolle des Alexis Zorbas − tanzend am Strand, glücklich mit dem Leben auch in seinem Scheitern. Nachdem die unglaubliche Konstruktion einer Seilbahn bei ihrer Eröffnung wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt, geht er einfach über dieses Ereignis hinweg. Diesem Philosophen des einfachen Lebens, mit seiner Lebenslust und seiner großen Beobachtungsgabe, steht der suchende Schriftsteller gegenüber − gemeinsam durchleben sie waghalsige Abenteuer in der Abgeschiedenheit eines kretischen Dorfes. Mikis Theodorakis hat mit dem „Sirtaki“ einen der berühmtesten Ohrwürmer für uns alle geschaffen. Dieser Tanz wurde eigens für den Film und für Anthony Quinn komponiert, denn die ursprünglichen Schrittfolgen der kretischen Tänze sind unglaublich kompliziert. Dass dieser Tanz um die Welt ging, liegt am kongenialen Zusammenspiel von Musik und Tanz.

 

„Filmmusik und Ballett haben zwei Dinge gemeinsam… musikalische Motive und die charakteristische Persönlichkeit des Zorbas. Ich weiß nicht warum, aber fast alle Menschen identifizieren sich mit ihm oder besser, wollen sich mit ihm identifizieren. Zorbas ist volkstümlich, verkörpert in gewisser Hinsicht das Volk; er will sich über keinen anderen erheben und liebt alle, die Witwe, Hortense, den Amerikaner…”

Mikis Theodorakis

 

Mit dieser großen Ballettsuite, die genau vor 40 Jahren ihre Uraufführung feierte, präsentiert sich der neue Ballettdirektor Roberto Scafati erstmalig dem Trierer Publikum. Neben dem neuen Ballettensemble wirken der Opernchor des Theaters Trier sowie das Philharmonische Orchester der Stadt Trier mit.

PREMIERE

13.10.2018

GROSSES HAUS

19:30 Uhr

Ausstattung

Guiseppina Maurizi

Dramaturgie

Waltraut Körver

Choreografie & Inszenierung

Roberto Scafati

Musikalische Leitung

Wouter Padberg